Der zweigeschossige, vom Boden losgelöste Baukörper ist annähernd quadratisch und ist Richtung Süd-West an das fallende Gelände angebunden. Der Zugang für Kunden und Besucher des Verwaltungsgebäudes erfolgt vom Parkplatzniveau aus durch witterungsgeschütztes Unterschreiten des Gebäudes und Erreichen des Empfangsbereiches über das Treppenhaus oder den anschliessend situierten Aufzug.

 

Durch die Nutzung der Topographie des natürlichen Geländeverlaufs ist es einerseits möglich, so viele Parkplätze wie möglich unter

das Gebäude zu platzieren, andererseits besteht die Chance im süd-westlichen Grenzverlauf ein Untergeschoss – gleichzeitig Zugangsgeschoss – mit Nebenräumen zu situieren und darüber eine Zufahrtssituation für Anlieferung und interne Parkplätze (8 Stk) zu schaffen.

 

Die monolithische zweigeschossige Struktur des Baukörpers ruht, hangaufwärts angebunden an das kleine Untergeschoss, auf Pfeilern,

welche eine zusätzliche Parkfläche gliedern.

Der Baukörper stellt sich als Art Halbatrium dar, welches sich Richtung Parkplatz und zum fussläufigen Zugang hin öffnet,

mit Blickbeziehung zur Talstation der Hahnenkammbahn.

Ein offener, lichtdurchfluteter Erschliessungsbereich umhüllt das Atrium bzw den Lichthof – Sichtbeziehungen zwischen Innen und Aussen

bzw. Übergänge zwischen Offen und Geschlossen sorgen für spannende Raumqualitäten.

Die den einzelnen Büroflächen vorgelagerten balkonartigen Aussenbereiche, dienen unter anderem der möglichen Fensterreinigung,

bilden die konstruktive Beschattung und ermöglichen die Montage vertikal hochklappbarer Sonnenschutzläden.

Im Sinne der ökologischen Nachhaltigkeit wurde das gesamte Verwaltungsgebäude in Massivbauweise errichtet Passivhausstandard mit komprimierter Haustechnik incl Bauteilaktivierung und kontrollierter Belüftung wurde umgesetzt.